Hundebesitzer kennen das Problem, vor allem dann wenn sie gesegnet sind, ihren vierbeinigen Freund bis ins hohe Alter haben zu dürfen. Doch irgendwann ereilt auch dem sportlichsten Hund und eifrigsten Rabauken womöglich das Problem, dass es ihm zunehmend schwer fällt, ins Auto zu steigen. Doch ist dies der einzige Grund, weshalb man eine Rampe benötigen könnte? Nein. Hier erfährst du, in welchen Situationen darüber hinaus eine solche Einstiegshilfe für deinen Hund Sinn machen könnte und worauf bei einer Rampe fürs Auto geachtet werden sollte.

Eine Rampe, die das Alter trägt…

Der erste und wohl naheliegendste Moment ist das hohe Alter des Tieres. Gerade älteren Hunden fällt das Treppen steigen, hüpfen und springen dann erheblich schwerer. Dies merkt man nicht nur im Alltag im Bereich des Haus und der Wohnung, sondern auch beim Überwinden von Höhenunterschieden am Fahrzeug. Die Differenz zwischen Kofferraum und Bordstein am Straßen- oder Wegrand kann so zu einer starken Belastung oder gar unüberwindbaren Hürde führen. Eine Einstiegshilfe unterstützt das Tier dann auch im Alter, um Fahrten mit dem eigenen Hund sowie den Transport zu ermöglichen.

Prävention für ein schmerz- und sorgenfreies Leben

Doch neben den Altersgründen gibt es auch das genaue Gegenteil. Einige Hundebesitzer finden es auch für Welpen und Hunde kleiner Rassen optimal, um hochgelegene Hürden wie die Kofferraumkante oder die Rückbank des Autos, gefahrlos und angstfrei überwinden zu können. So sammelt das Tier keine negativen Erfahrungen (Schreck, Schmerz, Unfall), welche zu künftigen Ängsten oder Problemen beim Transport oder bei Ausflügen führen könnte.
Zudem wird es von vielen Besitzern auch als präventive Maßnahme angesehen. Sie soll gelenkschonend wirken und sowohl für genetisch vorbelastete als auch gesunde Hunde zukünftig schützend wirken.
Gelenke und Knochen sollen so nicht zu sehr beansprucht oder bei den Sprüngen ins oder aus dem Auto überbelastet werden. Im „modernen Alltag“ sollen so für Hunde meist unnatürliche Bewegungen weitestgehend vermieden werden. Dadurch soll dem Vierbeiner auch zukünftig ein schmerz- und seinem Besitzer ein ebenso schmerz- sowie sorgenfreies Leben gewährleistet werden.

Erkrankungen und Gelenkprobleme

Mit einer Hunderampe oder Hundetreppe können aber auch bereits erkrankte Hunde (jeden Alters) im Alltag unterstützt werden.
So gibt es beispielsweise Tiere, die an Arthose, Hüftdysplasie oder anderen Erkrankungen von Gelenken und Knochen leiden, welche sie daran hindern Sprünge dieser Art (ins Auto: in den Kofferraum oder auf den Rücksitz) auszuführen.
Hürden können so immer leicht und schmerzfrei überwunden werden und die Krankheit, Vorerkrankung oder der Belastung durch Gelenkprobleme entgegengewirkt bzw. diese gemildert werden. Dies kann auch für die Hüftregion des Tieres gelten.
Allgemein geht es angesichts diesen Aspektes aber meist darum, dass der Hund aus unterschiedlichen Höhen selbst und aus eigener Kraft eine Hürde überwinden kann und seine bereits geschädigten Gelenke geschont werden müssen.

Arten von Rampen – Worauf man achten muss!

Hat man sich aus einem Grund für den Kauf einer solchen Rampe entschieden gilt es beim Erwerb unter anderem darauf zu achten, dass die Hunderampe für das Gewicht des Tieres ausgelegt ist. Weiterhin solltest du die Höhe des Einstiegs abmessen und die Länge der Rampe anpassen, sodass der Winkel nicht zu steil ist. Ist dieser sehr hoch, kann es für den Hund ebenso umbequem werden und der scheinbare Vorteil verschwindet.
Achte auch auf die Länge und breite der Einstiegshilfe, da diese den Hund sonst nicht stabil genug erscheint oder er sich nicht frei oder für den Einstieg passend bewegen kann.

Letztlich ist dies ein notweniges oder individuelles Mittel, dass dir und deinem Hund der Alltag erleichtern unter unter Umständen von großen Vorteil sein kann. Eine Hunderampe fürs Auto kann daher aus medizinischer, persönlicher sowie präventiver Sicht eine legitime Anschaffung sein, die mitunter zum umfangreichen Equipment des Hundebesitzers gehört.