Wer kennt es nicht das Laufband aus dem Fitnessstudio. Doch für Hunde? Ja aber gerade für Hunde, ist das eine sinnvolle Alternative zu den herkömmlichen Spaziergängen. Hunde sind Laufjäger und lieben gleichmäßige Bewegungsabläufe. In der Tierphysiotherapie werden die Laufbänder zur Regeneration der Muskulatur und Stärkung der Sehnen und Nervenstränge verwendet. Oder nach langer Krankheit und den daraus resultierenden Bewegungsmangel.

Ein Laufband für Hunde ist nicht Jahreszeiten abhängig

Bei Regen und Schnee sind auch unsere Fellnasen nicht von einem Gang an der frischen Luft begeistert. Hinzu kommt bei Eis und Schnee, das die Ballen des Hundes Schaden nehmen. Durch Splitt und Salz werden die Pfoten verletzt und teileweise verätzt. Aber auch die hohen Temperaturen im Sommer, schränken den Vierbeiner in seiner Aktivität ein.

Der gleichmäßige Rhythmus des Laufbandes, bringt zudem eine Leistungssteigerung mit sich. Es dient auch der Herzgesundheit und beugt Übergewicht vor. Windhunde und Hunde mit ausgeprägtem Jagdtrieb kommen hierbei an ihre Grenzen. Sie können sich auspowern, was oftmals beim Gassigang nicht möglich ist.

Doch solltest du wissen, dass kein Laufband den schönen Spaziergang an der frischen Luft ersetzen kann. Die vielen wichtigen Nachrichten der anderen Hunde und das tägliche Geschäft, lassen sich auch nur draußen verrichten. Ebenso spielen Hundebekanntschaften eine große und wichtige Rolle, im Leben eines Hundes.

Ein Laufband für Hunde in USA der Hit

Huskys ziehen Anhänger

Huskys ziehen Anhänger

Die USA macht es schon lange vor. Gerade der allseits bekannte Hundeflüsterer Cecar Millan ist ein Anhänger des Laufbandes. Hier werden Hunde resozialisiert und der positive Nebeneffekt, Hunde können durch die Bewegung, Stress und Aggression abbauen.

Hunden macht es geradezu Spaß und sie konzentrieren sich ganz auf sich selbst. Das ist neu für sie, denn es sind keine Ablenkungen durch Gerüche und andere Eindrücke vorhanden. Manche von ihnen können es gar nicht abwarten, sich auszulasten und ihrem Lauftrieb nachkommen.

Denn es ist zudem erwiesen, dass ausgelastete Hunde zufriedener und gesünder leben. Gerade Rüden mit gesteigertem Territorialverhalten, werden Zusehens gelassener.

Ein Laufband für Hunde und die Tipps

Auch dein Hund wird eventuell dem Laufband erstmals skeptisch gegenüberstehen. Doch die vielen Fragezeichen in seinem Kopf werden schwinden. Laufe anfangs bei langsamer Trainingseinheit erstmal mit und lobe ihn ausreichend mit einem Leckerli. Hunde merken schnell was gut für sie ist.

Beachte aber folgende Dinge:

  • Gib ihm die Möglichkeit das Laufband erstmal in Augenschein zu nehmen und begutachten zu können.
  • Lasse ihn zufällig auf das ausgeschaltete Band gehen, wenn er gleich wieder runter will, ist das völlig okay.
  • Beginne langsam mit dem Tempo, steigern kannst du immer noch
  • Hast du das Gefühl er braucht dich nicht auf dem Band, umso besser und zwinge ihn niemals zu etwas was er nicht möchte. Sonst ist das Laufband sofort negativ für ihn.
  • Wenn du merkst es gefällt ihm, dann steigere das Tempo.
  • Die Zeit wird kommen wo er schwanzwedelnd davor steht und „sein“ Laufband in Anspruch nehmen möchte.

Tipps in eigener Sache: Hundelaufbänder werden mittlerweile in allen Preisklassen angeboten. Sie unterscheiden sich von normalen Laufbändern, durch Stahldrahtgitter an beiden Seiten und haben einen geschweißten und extrem belastbaren Stahlrahmen. Auch der Sicherheitsaspekt wird beim Hundelaufband groß geschrieben.

Das Brustgeschirr wird an dem Notstoppklipp befestigt. Somit kann deinem Vierbeiner kein Schaden zugefügt werden. Natürlich kannst du jederzeit dein eigenes Laufband verwenden. Wichtig dabei ist immer, deinen Hund nicht aus den Augen zulassen.

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