Dein treuer Begleiter hat ein paar Pfunde zu viel auf den Rippen und du weißt nicht so recht wie du das Ganze angehen sollst? Hier ein paar Tipps, damit nichts mehr schief gehen kann.

Bevor du loslegst

Wenn du denkst, dass dein Hund zu dick ist, unterzieh ihm bitte keiner Crashdiät. Es ist ganz klar, dass du ihn nicht leiden sehen möchtest. Doch solche Aktionen können gehörig nach hinten losgehen. Du willst das Beste für deinen Hund? Dann führt zu allererst kein Weg am Tierarzt vorbei.

Dieser kann dann erstmal feststellen, ob das Übergewicht deines Hundes eventuell krankheitsbedingt ist. Es könnte beispielsweise auch eine Schilddrüsenunterfunktion an den lästigen Pfunden schuld sein. Sollte dies der Fall sein, muss eine medikamentöse Therapie eingeleitet werden. Zusätzlich wird der Tierarzt deines Vertrauens natürlich auch das aktuelle Gewicht erheben und einen möglichen Diät- und Sportplan für den Hund aufsetzen.

Wenn es zu lecker ist

Wenn du deinen tierischen Freund gerne mit Leckerlis zwischendurch verwöhnst, dann ist jetzt die Zeit gekommen diese kleinen Häppchen von der Speiseliste zu streichen. Außerdem solltest du darauf achten welches Futter du deinem Hund vorsetzt. Denn manche Futtersorten sind mit dem Gang zum nächsten Fastfood- Restaurant zu vergleichen. Also achte auch auf die Qualität des Futters. Im Zweifelsfall berät dich dein Tierarzt sicher gerne. Wenn es um Diäten bei Hunden geht, verhält es sich nicht anders als beim Menschen. Das bedeutet, dass die Kalorienbilanz stimmen muss. Solltest du es gewohnt sein selbst für deinen Hund zu kochen, kannst du das selbstverständlich gerne weiterhin tun. Gut geeignete Fleischsorten für deinen Liebling sind Hühner- und Putenfleisch. Dazu mischt du etwas Gemüse und Reis. Die Zutaten sollten in etwa zu jeweils einem Drittel aufgeteilt sein.

Bewegung

Sportlicher Hund

Sportlicher Hund

Wie oben bereits erwähnt geht es deinem Hund beim Abnehmen so wie es dir ergehen würde. Also darf Sport in dem Diätprogramm natürlich nicht fehlen. Bei dem Sportprogramm für deinen Hund solltest du allerdings darauf achten, dass die Sportart gelenkschonend ist und du dein Haustier nicht überforderst. Passend wären öfters zügige Spaziergänge über den Tag verteilt und auch Schwimmen ist förderlich. Essen bitte erst nach dem Sport. Ansonsten kann dein Hund Kreislaufprobleme bekommen.

Eine kurze Checkliste

  • Erster Schritt: Tierarzt
  • Kalorienverbrauch muss größer sein, als die Kalorieneinnahme
  • Achte auf die Qualität des Futters
  • Verzichte vorerst auf die Gabe von Leckerlis
  • Entscheide dich für gelenkschonende Sportarten

Wie geht es weiter?

Hat dein Hund die ersten Pfunde verloren? Gratulation! Doch jetzt heißt es dran bleiben! Du musst dir immer wieder vor Augen halten wofür du das Alles tust. Zeig deinem Hund deine Liebe durch ausreichend Bewegung, sowie artgerechter Futterzufuhr. Dabei natürlich nicht auf die Streicheleinheiten vergessen. Gleichzeitig solltest du aber zu große Verbissenheit vermeiden. Wenn es länger dauert bis die ersten Pfunde schwinden, dann ist das nun Mal so. Gib deinem Hund die Zeit, die er braucht. Sobald sich das Gewicht deines Hundes normalisiert hat, wirst du es ihm auch anmerken. Und du wirst sehen, nach einer Weile werden weder du noch dein tierischer Begleiter auf die extra Bewegungseinheiten verzichten wollen.

Bildquellenangabe: gino73 / pixelio.de | Verena N. / pixelio.de