Die Entscheidung für einen Urlaub ohne Hund fällt vielen Hundebesitzern nicht leicht. Dennoch gibt es gute Gründe dafür. Besonders, wenn man eine vertraute Unterbringungsmöglichkeit für den Vierbeiner hat und es eher die Ausnahme darstellt.

Auch wenn grundsätzlich erstmal nichts gegen einen Urlaub ohne Hund spricht, sollten Sie in ganz bestimmten Fällen darauf verzichten, bzw. den Reisetermin verschieben:

Sie sind frischgebackener Hundebesitzer- Sie haben Ihren Hund erst seit wenigen Tagen oder Wochen

Würden Sie nun Ihren Hund in fremder Obhut geben, wäre es für ihn wie ein erneuter Besitzerwechsel. Muten Sie Ihrem Hund nicht kurz hintereinander eine solche Stressphase zu. Dies gilt vor allem auch für sehr junge Hunde. Eine Bezugsperson ist für einen Hund immens wichtig. Fehlt ihm die Orientierung, kann das zu Verhaltensauffälligkeiten führen. Planen Sie den Urlaub ohne ihn erst, wenn Sie beide eine gute und feste Bindung zueinander haben. Sonst besteht insbesondere auch die Gefahr, dass er sich der Betreuungsperson zu fest anschließt.

Ihr Hund wird krank

Eigentlich ist der Urlaub ohne Hund schon geplant, doch kurz vor der Abreise wird er ernsthaft krank. Hier ist anzuraten, den Urlaub zu verschieben. Sie werden Ihren Urlaub ansonsten nicht genießen können, zudem braucht ihr Hund „seinen Menschen“, um gut genesen zu können.

Ihr Hund neigt zu auffälligem Verhalten

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob die Betreuungsperson mit Ihrem Hund umgehen kann, verzichten Sie auf den Urlaub ohne Hund. Erarbeiten Sie zunächst mit der Betreuungsperson und Ihrem Hund einen sicheren Umgang miteinander. Haben Sie z.B. einen Angstbeißer oder einen Hund, der oft unberechenbar reagiert, sollten Sie dies niemandem zumuten. Letztendlich sind doch Sie als Halter für Ihren Hund verantwortlich.

Haben Sie sich nun dafür entschieden einen Urlaub anzutreten, bei dem Ihr Hund Sie nicht begleiten kann oder soll, muss natürlich auch an dieser Stelle einiges organisiert werden.

Hierzu gehört insbesondere:

  • Eine geeignete Unterkunft finden
  • Den Hund darauf vorzubereiten
  • An alle wichtigen Dinge für den „Hundekoffer“ zu denken

 

War Ihr Hund beispielsweise bisher noch nie eine Nacht von Ihnen getrennt, müssen Sie rechtzeitig beginnen, mit Ihrem Hund zu üben.

Soll Ihr Hund während Ihrer Abwesenheit in eine völlig neue Umgebung, müssen Sie Ihrem Hund Gelegenheit geben, sich vorab schon mal mit ihr vertraut zu machen .

Ein Vorteil ist es, wenn Sie Ihren Hund dort unterbringen können, wo er auch vorher schon die eine oder andere Nacht verbracht hat. Er wird die Umstellung dann leichter hinnehmen können.