Wenn Sie sich dafür entscheiden, Ihren Hund, während Ihrer Abwesenheit in einer Hundepension zu geben, haben Sie natürlich den Vorteil, dass sich in der Regel hundeerfahrene Leute um ihren Hund kümmern.

Jedoch sollten Sie einige Punkte beachten, damit es sich hier auch um eine gute Hundepension handelt:

  • Informieren Sie sich genau über die ausgesuchte Pension
  • Fahren Sie vorab ohne ihren Hund unangekündigt zu der in Betracht kommenden Hundepension und machen Sie sich ein Bild
  • Schauen Sie sich auch die Aushilfen genau an
  • Fragen Sie nach dem Tagesablauf – insbesondere Sozialkontakte, Fütterungszeiten, etc.
  • Schauen Sie sich die Unterkünfte der Hunde an
  • Je weniger Hunde betreut werden, desto besser
  • Versuchen Sie in Ihrem Umfeld Empfehlungen einzuholen
  • Achten Sie darauf, dass die Verantwortlichen im Gespräch eine Einstellung zum Umgang mit Hunden offenbaren, die der Ihren entspricht

Bedenken Sie, dass Sie das Tier in diesem Fall in fremde Obhut geben. Seriöse Hundepensionen werden immer auf einen Vertrag bestehen. Dies stellt sowohl für Sie, als auch für die Betreuungspersonen eine Sicherheit dar.

Vertrag mit der Hundepension

  • Seriöse Hundepensionen werden immer auf einen Vertrag bestehen
  • Vertragsinhalt sollte die Identität des Hundes, vollständige Angaben Ihrer Identität, die Dauer des Aufenthaltes, die Kosten, die Haftung und die Versicherung beinhalten
  • Lassen Sie auch von Ihnen gewünschte Dienstleistungen vertraglich festhalten und wichtige Informationen aufnehmen, die Sie dem Verantwortlichen mitgeteilt haben, z.B. Unverträglichkeit mit anderen Rüden, Läufigkeit der Hündin o.ä.
  • Geben Sie eine Notfallnummer an, unter Sie innerhalb einer bestimmten Zeit zu erreichen sind

Um Ihren Hund auf die Zeit in der Hundepension vorzubereiten, sollten Sie vorab mit Ihrem Hund hinfahren und ihm die Umgebung vertraut machen.

Sie können mit Ihrem Hund gewisse Dinge vor Reiseantritt üben, um ihm die Zeit in der Pension leichter zu machen – sofern er diesbezüglich nicht sowieso umgänglich ist.

  • Einem Hund, der zuverlässig alleine bleibt, wird die Eingewöhnung wesentlich leichter fallen
  • Trainieren Sie mit Ihrem Hund, sich von Fremden problemlos anfassen zu lassen
  • Fördern Sie sein Sozialverhalten gegenüber anderen Hunden
  • Üben Sie mit ihm die wichtigsten Grundkommandos, wie „Sitz“, „Bleib“ und „bei Fuß“