Der für den Hund schönste Urlaub ist wohl der Wanderurlaub: Spazierengehen den ganzen Tag.

Sollten Sie einen Urlaub planen wollen, der ganz den Bedürfnissen des Hundes angepasst, artgerecht und gesund für Sie beide ist, dann ist dies die richtige Urlaubsart für Sie und Ihren Hund – vorausgesetzt auch Sie lieben das Wandern und sind beide gesundheitlich fit .

Unschlagbare Vorteile sind hier:

  • Das Wandern ist für den Hund die natürlichste Art sich fortzubewegen
  • Der Hund kann sein Tempo selbst bestimmen
  • Die Tour kann genau nach Ihren Bedürfnissen und denen des Hundes geplant werden
  • Sie können die gesamte Zeit des Urlaubs mit Ihrem Hund verbringen
  • es fördert die Bindung, ist gesund und trainiert Sie beide
  • Sie sind den ganzen Tag an der frischen Luft

 

Bedenken Sie allerdings folgendes :

  • Kranke und sehr alte Hunde sind für den Wanderurlaub nicht geeignet
  • Sie müssen alles, was Sie und Ihr Hund brauchen in einem Gepäckstück mehrere Kilometer tragen können
  • Wählen Sie als Ziel für Ihren Wanderurlaub eine Region mit angemessenen Temperaturen
  • Wenn Sie keine geführten Wanderungen machen möchten: Planen Sie ihre Touren mit ortskundigen Experten
  • Planen Sie die tägliche Strecke und Ihre nächtliche Unterkunft am besten schon vor dem Urlaub durch – dann gibt es unterwegs keine bösen Überraschungen
  • Haben Sie auf der Tour stets Wasser und ein Gefäß dabei
  • Passen Sie die jeweilige zurückzulegende Strecke an die Kondition und Konstitution Ihres Hundes an
  • Planen Sie ruhig etwas mehr Verschnaufpausen ein
  • Nehmen Sie eine kleine Reiseapotheke für Sie beide mit
  • Füttern Sie Ihren Hund nicht zwischendurch – Gefahr der Magendrehung

 

Der Wanderurlaub mit Hund kann zu einem großartigen Erlebnis werden: Gemeinsam bis zu 30 km am Tag zurücklegen, die Natur erleben und einzigartige Orte kennenlernen.

Viele Reiseunternehmen bieten speziellen Wanderurlaub für Hundebesitzer an. Egal ob geführte Wanderungen oder ganz eigenhändig organisierte Touren – Trekking wird immer beliebter. Immer beliebter werden auch die sogenannten Hundewanderungen. Hier erkunden Sie die Natur mit anderen Hundebesitzern, während Ihre Hunde gemeinsam spielen, toben, schwimmen und schnüffeln können.

Wichtig ist das richtige Reiseziel zu finden. Für den Hund ist es am besten, wenn er sich während der Wanderung ohne Leine frei bewegen und sein Tempo selbst bestimmten kann. Kilometerlang an der kurzen Leine belastet seine Ballen und Gelenke und macht ihm nur halb so viel Spaß.

Planen Sie angemessene Pausen in Ihre Tour ein. Füttern Sie Ihren Hund am besten abends, wenn Sie ihr Tagesziel erreicht haben oder morgens, ca. 2 Stunden bevor es losgeht. Verzichten Sie auf Leckereien zwischendurch.

Am besten planen Sie schon vor dem Urlaub die täglichen Strecken – viele Anbieter können Ihnen vorab beispielsweise sagen, ob eine Quelle auf Ihrer Strecke liegt, ob man auf Ihrer Strecke freizelten darf oder was als Übernachtungsmöglichkeit in Frage kommt.

Wanderurlaub mit fester Unterkunft

Waren Sie noch nie wandern oder erscheint Ihnen dieser Ausflug mit Rucksack in die Prärie doch etwas gewagt, können Sie auch einen Urlaub mit kleinen Tageswanderungen planen und einfach jeden Abend in Ihr Urlaubsdomizil zurückkehren.

Vorteile:

  • Sie sind nicht an Unterkünfte unterwegs angewiesen
  • Sie können tageweise aussetzen, wenn Sie oder Ihr Hund verletzt oder krank sind
  • Sie können auf eine andere Urlaubart ausweichen, wenn Sie am Wandern die Lust und den Spaß verlieren
  • Große Überraschungen bleiben aus, da Sie nicht auf nie gesehene Orte angewiesen sind
  • Sie können normal viel Gepäck mitnehmen, da Sie einen Großteil während der Wanderschaft auf Ihrem Zimmer oder in Ihrem Ferienhaus lassen können

Brauchen Sie Informationen, was Sie bei bestimmten Witterungsverhältnissen und Temperaturen beachten müssen? Möchten Sie am Meer oder im Schnee wandern?

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