Welcher Hundebesitzer kennt das nicht? Da kommst du mit deinem geliebten Vierbeiner, nach einem ausgiebigem Spaziergang in der Natur, ins saubere Heim zurück und dein Hundefreund hatte ausgiebig die Gelegenheit genutzt durch Pfützen zu waten, vielleicht sich auch im Schlamm oder Unrat zu wälzen und müffelt, noch nett umschrieben, sehr stark. Da hilft alles nichts, denkst du dir, der Hund muss gebadet werden, aber gibt es da nicht die Regel: „So selten wie möglich einen Hund baden“? Das stimmt zwar, aber wenn es sein muss, dann sollte der Hund gebadet werden, du solltest nur darauf achten, es richtig zu tun.

Badehäufigkeit bei drei verschiedenen Hundetypen

Man kann Hunde in drei unterschiedliche Typen einteilen, zumindest wenn es um den Eigengeruch geht.

Die erste Kategorie wird geruchstechnisch von uns Menschen gar nicht bis kaum wahrgenommen, sie riechen sogar nicht nach Hund. Diese Tiere brauchen nicht gebadet zu werden, außer sie haben sich vorher im Dreck gewälzt und müssen gesäubert werden.

Der zweite Typ fängt irgendwann an, den typischen Hundegeruch zu verströmen und damit wird es Zeit, dass er mit Badewasser in Kontakt kommt.
Die dritte Kategorie Hund gehört zu der Sorte „Dreckspatz“, da sie es lieben sich im Unrat und Schmutz zu wälzen und regelmäßiges Baden ist hier eine Notwendigkeit.

Wann und wie solltest du den Hund baden?

Hund im Wasser

Hund im Wasser

Du solltest zuerst abwägen, müffelt der Hund nur schwach und hat nur ein paar Dreckspritzer im Fell, kannst du erst einmal nur mit klarem Wasser abwaschen. Das schont die empfindliche Hundehaut.
Ist der Hundegeruch sehr stark und das Fell verdreckt, hilft alles nichts, du solltest den Vierbeiner baden. Hierbei ist es auf jeden Fall wichtig ein Hundeshampoo oder auch ein Babyshampoo zu verwenden, das sehr mild ist und am besten noch rückfettend auf die Haut wirkt. Shampoo für menschliches Haar ist nicht geeignet, da es die Haut des Tieres austrocknet und damit könnten dermatologische Erkrankungen entstehen.

Bei einem kleinen Hund reicht eine Kunststoffwanne, wie sie für Babys üblich sind, ein größerer Hund kann in der Badewanne gereinigt werden, in der du ein Handtuch oder eine Matte reinlegst, damit dein tierischer Freund nicht rutscht. Mit dem milden Shampoo einseifen und dann vorsichtig zuerst den Rücken abbrausen, bevor du dich der Seitenpartie widmest und letztendlich dem Kopf. Vorsicht ist auf jeden Fall beim Kopf geboten, das Shampoo hat in der Nähe von Nase, Augen und Ohren nichts zu suchen.

Nach dem Waschen, solltest du deinen Hund mit einem Handtuch vorsichtig abrubbeln, und bei warmem Wetter kann er sich draußen die nassen Haare in der Sonne trocknen lassen. Ist es eher kalt und regnerisch, wäre ein kuscheliger Platz an der Heizung ein idealer Ort für deinen Hund trocken zu werden. Ein Föhn ist, durch das laute Geräusch, nicht bei jedem Hund beliebt und sollte wenn nur vorsichtig und bei Bedarf eingesetzt werden. Hier auch die empfindliche Kopfpartie außen vor lassen.

Nach der Reinigungsprozedur freut sich dein Hund bestimmt darauf zu spielen und herumzutollen, so kann er die Anspannung, die sich während des Stillstehens in der Wanne angesammelt hat, am besten abschütteln.

Wenn du diese einfachen Regeln beachtest, Baden nur bei Bedarf, nur mildes Hundeshampoo verwenden, danach am besten mit Spielen belohnen, wird das Hundebaden für dich und deinen haarigen Freund ein angenehmes Erlebnis.

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